Donnerstag, 26. Juni 2014

Rezension zu Wie Monde so silbern von Marissa Meyer


Titel: Wie Monde so silbern
- Luna Chroniken Band 1 - 

Autor/in: Marissa Meyer

Verlag: Carlsen Verlag

Erscheinungstermin: 20.12.2013

Seiten: 416

Genre:  Fantasy







Autor/in


Marissa Meyer liebt Fantasy, Grimms Märchen und Jane Austen. Sie hat Kreatives Schreiben mit dem Schwerpunkt Kinderliteratur studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Katzen in Tacoma, Washington. Die vier Bände der "Luna-Chroniken" sind ihr Debüt als Schriftstellerin.



Klappentext


Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …


Meine Meinung


Ich habe seit dem erscheinen dieses Buches sooooo viel Lobeshymnen gelesen. Das hat sowohl seine Vor- als auch Nachteile. Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an dieses Buch gegangen und leider war ich am Ende nicht zu 100% überzeugt.

Cinder by Marissa MeyerKommen wir erst einmal zum Cover. Ich finde das Cover sehr passend, schließlich geht es um eine etwas andere Umsetzung von "Aschenputtel". Daher ist die Idee mit den Schuhen gelungen.
Leider muss ich sagen, dass mir die englischen Cover wesentlich besser gefallen. Aber darüber lässt sich ja bekanntlich streiten. 

Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Das Debüt der Autorin ist wahnsinnig gelungen was den Schreibstil angeht. Als Leser ist man ganz schnell in der Geschichte drin. die Beschreibungen der Androiden sind toll und auch die Welt drum herum ist umwerfend.


Gegen die Grundidee und den größten Teil der Umsetzung kann ich echt nichts sagen. Ich mochte die Protagonisten, vor allem der Prinz und Cinder sind sehr gelungen. Ihre Gespräche sind gefühlvoll und ich mag dieses Gefühl beim Lesen in ein Märchen einzutauchen. Das hat die Autorin wirklich toll hin bekommen.

Auch ansonsten räumen die Protagonisten hier suüer mit dem alten "Aschenputtel" auf. Aber im positiven Sinne. In einem Märchen ist es häufig so, dass die Protagonisten ihr Geschehen nicht wirklich ändern. Sie sind an eine Linie gebunden. Cinder und der Prinz hingegen folgen keiner Linie, sie sind klug, mitfühlend und sie kämpfen. Wirklich eindrucksvoll wie die Autorin die Charaktere geschaffen hat. Die Stiefmutter ist auch sehr gut getroffen, wobei ich sagen muss, ich fand die Königin wirklich toll getroffen. Aber da müsst ihr schon für mehr Infos selbst lesen.

Einziges Manko für mich als Vielleser, die Spannung. Das Buch liest sich toll, aber die ersten 200 Seiten bin ich echt nicht unbedingt hin und weg gewesen. Es plätschert wunderbar, aber für mich fehlt einfach die Spannung. Die kommt leider erst am Ende so richtig auf, dann auch echt toll, aber ich hätte vorher gerne mehr gehabt.


Marissa Meyer: "Die Luna-Chroniken - Das mechanische Mädchen"
Kurz zu erwähnen ist noch das Mini Ebook zu diesem Buch. "Das mechanische Mädchen" gibt einen kurzen Einblick wie Cinder in ihre Pflegefamilie kam. Kein Muss, aber es ist Gratis und man hat eine schöne Einleitung ins Buch.


 

 





Fazit

Ich werde diese Reihe weiter lesen, es ist einfach angenehme Lektüre und mal was nettes und frisches für Zwischendrin.





Bewertung

Cover: 4/6

Schreibstil: 6/6

Inhalt: 6/6

Grundidee und Umsetzung: 5/6

Protagonisten: 6/6

Gesamtpunktzahl: 27 Punkte von 30 Punkten


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