Montag, 30. Juni 2014

Rezension zu Eve und Caleb - Wo Licht war - von Anna Carey

 

Titel: Eve und Caleb 
- Wo Licht war - 

Autor/in: Anna Carey

Verlag: Loewe Verlag

Erscheinungstermin: 16.01.2013

Seiten: 304

Genre:  Fantasy











Autor/in


Anna Carey wuchs in Long Island auf und wollte als Kind Malerin, Staatsanwältin, Flötistin, Physiotherapeut oder Grafikdesignerin werden. Sie entschloss sich schließlich, Bücher zu schreiben, da sie als Autorin alle ihre Kindheitsträume verfolgen konnte. Sie studierte Literatur und Kreatives Schreiben an der New York University und arbeitete als Lektor für Kinder- und Jugendbücher. „Wo Licht war“ ist ihr erster Jugendroman.


Klappentext


Wie überlebst du, wenn du vor allem fliehen musst, was du kennst? Seit ihre Mutter während der Großen Seuche vor 16 Jahren gestorben ist, lebt Eve in einem Mädcheninternat. Hier wird sie zu einem wertvollen Mitglied der neuen Gesellschaft ausgebildet – glaubt sie zumindest. Als Eve erkennt, wie sehr sie und die anderen Mädchen ausgebeutet werden sollen, flieht sie. Doch auf ein Überleben in der Wildnis und auf die Flucht vor den Soldaten des Neuen Amerikas ist Eve nicht vorbereitet. Unerwartet hilft ihr Caleb, ein junger Rebell. Kann Eve ihm trauen? Sie weiß, die Soldaten werden die Suche nicht aufgeben, und Caleb ist ihre einzige Möglichkeit zu überleben. Sie muss ihr Leben in die Hände eines Fremden legen.


Meine Meinung


Dieses Buch hatte ich bereits nach dem erscheinen 2013 schon einmal gelesen, aber da die Trilogie nun komplett ist wollte ich es noch einmal lesen.

Ich war beim ersten Lesen vor einem Jahr total begeistert. Ich muss sagen beim zweiten Mal jetzt ist schon etwas vom ersten Eindruck flöten gegangen. Aber kommen wir erst einmal zum Cover. Ja ich finde die Farbe ok, das Motiv mit dem Baum finde ich auch ok. Aber ich sehe nicht so die Verbindung zur Geschichte.

Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Einfach, flüssig und nur mit  Ausschmückungen wo sie nötig waren. Einfach gerade heraus. Sehr schön zu lesen, so fliegen die Seiten nur so dahin.

Inhalt und Grundidee habe ich nur wenig zu meckern. Ich fand die Grundidee spannend und durch das rasante Tempo kann man als Leser den Spannungspegel wirklich genießen. Mir persönlich war das Buch zu kurz. Man ist gerade so richtig drin und dann ist der erste Band auch schon zuende und dann auch noch mit dem fiesen Cliffhanger. Da war jawohl Taschentuch-Gefahr.

Die Protagonisten, hach. Das ist bei diesem Buch wirklich so eine Sache für sich. Eve ist am Anfang die Klügste und Schönste. Ganz schnell merkt sie, dass sie von der Welt nichts weiß. Und als sie dann auf Caleb trifft, kommen sich die beiden für mich einfach zu schnell zueinander. Sofort wollen sie die Welt für den anderen anhalten. Das ist wenig glaubhaft, passt aber zum rasanten Erzählstil. Leider mag ich diese kurzlebigen Liebesgeschichten nicht so.

Ich finde es gut wie sowohl Eve als auch Caleb heran wachsen. Ich mag es wenn die Protagonisten durch das Geschehen in einem Buch stärker werden und nicht daran zerbrechen.

Ich muss sagen, das der erste Teil mich überzeugen konnte, ich freue mich auch die anderen beiden Teile zu lesen. Ich hoffe allerdings auch, dass die Autorin sich in den Folgeteilen noch steigern konnte.


Fazit

Mit Eve und Caleb hat man rasante Lesestunden.





Bewertung

Cover: 3/6

Schreibstil: 6/6

Inhalt: 4/6

Grundidee und Umsetzung: 5/6

Protagonisten: 4/6

Gesamtpunktzahl: 22 Punkte von 30 Punkten



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