Donnerstag, 5. Juni 2014

Rezension zu Die Centerer - Feinde in deinem Kopf - von Rene´ Junge

Titel: The Centerer - Feinde in deinem Kopf -

Autor/in: Rene´ Junge

Verlag:  Musketeer Publishing, Printausgabe beim Amrun Verlag

Erscheinungstermin: 17.12.2013

Seiten: 428 (Print)

Genre:  Urban Fantasy Roman










Autor/in

 

Rene´ Junge wurde 1973 in Otterndorf geboren. Die Centerer - Feinde in deinem Kopf - ist sein Debütroman. Er hat die Ebooks zu dieser Reihe selbst veröffentlicht. Die Printausgaben werden im Amrun Verlag erscheinen. Viele viele Infos bekommt ihr auf der Seite des Autors, *HIER


Klappentext


David, ein Telepath aus dem Volk der Centerer will einfach nur ein ruhiges und unauffälliges Leben führen. Doch seit ein paar Tagen quälen ihn Visionen über die verheerenden Selbstmordanschläge in seiner Heimatstadt Hamburg und zu allem Überfluss fordert ihn auch noch ein geheimnisvoller Fremder, der sich Spherewalker nennt, zum Kampf heraus.

Als David versucht, Spherewalker aufzuspüren, überschlagen sich die Ereignisse: Vor seinen Augen wird ein Vertrauter ermordet und David selbst entgeht dem Tod nur um Haaresbreite. Dann verliebt er sich auch noch in die seltsam anziehende Katja Tackow, die durch ihre Beziehung zu David nun ebenfalls zur Zielscheibe von Spherewalkers Übergriffen wird.

David weiß, dass sie nur eine Chance haben, wenn es ihnen gelingt, Rafael, Davids alten Mentor dafür zu gewinnen, Katja in den Künsten der Centerer zu unterrichten. Und sie müssen sich beeilen, denn um sie herum versinkt die Stadt im Chaos.

Werden es David und Katja mit Rafaels Hilfe schaffen, am Leben zu bleiben und Spherewalker auszuschalten? Und was haben die Anschläge mit all dem zu tun?



Meine Meinung


Vielen Dank an den Autor, dass er mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Ich bin sooooo lange um diese Reihe herum geschlichen, weil der Klappentext mich so völlig überzeugt hatte. Leider konnte der erste Band es nicht in jeder Hinsicht. Aber beginnen wir vorne bevor ich das Fazit direkt an den Anfang setze.

Das Cover fand ich ansprechend, sowohl farblich als auch was den Titel und das junge Paar betrifft. Der Türgriff ist eine schöne Überleitung zu der Tür in unserem Kopf.

Die Geschichte spielt in Hamburg, größtenteils auf dem Kiez. Da ich bereits ein paar Mal in Hamburg war hatte ich viele bunte Bilder im Kopf als ich das Buch gelesen habe. Übrigens heißt es - Urban -, weil die Realität mit Fantasy verbunden wird. Also das Heute mit Fantasy. Für alle die es nicht wussten.  ;)

Der Schreibstil ist sehr umgangsprachlich und passt sich dem Hamburger "Slang" super an, das hat mir wirklich wahnsinnig gut gefallen. Es ist eine wahnsinnig realistische Umsetzung der Worte und Bilder, da kennt jemand Hamburg!

David ist ein Telepath und gehört zu den Centerern. Sein Leben ist sagen wir mal ein Kiezleben. Er streunt umher, aber er hat wenig Sinn in seinem Leben bis er auf Katja trifft. Mit ihr gerät sein Leben außer Kontrolle und er gerät in große Gefahr, denn der Spherewalker ist hinter ihm her und das könnte auch Katja in Gefahr bringen.

Ich muss sagen, ich mochte das rasante Tempo mit dem der Autor die Geschichte erzählt. Das erhöht den Spannungspegel. Leider gefiel mir das Kennenlernen und Verlieben etc von David und Katja nicht so. Wieso erzählt David all seine Geheimnisse so schnell? Das ist in der Realität schon echt abwegig. Diese schnellen Gespräche zwischen den beiden Hauptprotagonisten haben sehr die Spannung für mich heraus genommen. 

Ich mochte die Kampfszenen, auch wenn diese schon etwas blutig waren, aber das ist geschmackssache. 

Die Grundidee der Geschichte fand ich gut und auch die Umsetzung hat mir an den meisten Stellen wirklich gut gefallen. Ich finde die Liebesgeschichte hätte ruhig "weiblicher" und realistischer sein dürfen, aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Die Protagonisten waren für mich nicht so stark wie ich sie mir gewünscht hätte. Katja sorgt noch für einige Überraschungen, aber dennoch fand ich die beiden nicht stark charakterisiert. Die beiden wirkten häufig farblos und gehetzt. Ich möchte beim Lesen die Protagonisten kennenlernen und eine "Beziehung" aufbauen. Das fehlte mir ein wenig.

Alles in allem muss ich sagen, dass "Die Centerer" ein guter Auftakt ist. Ich habe schon hier und da was zu meckern, aber der Schreibstil des Autors hat eine Menge Charme und ist wahnsinnig Einzigartig.


Bewertung


Cover:    5/ 6

Schreibstil:    6 /6

Inhalt:    3/6

Grundidee und Umsetzung:      3/6

Protagonisten:   2/6   

Gesamtpunktzahl:   19 Punkte von 30 Punkten

 

 

Fazit: 

Ein Debüt, dessen Umsetzung Schwächen aufweist, aber nicht gänzlich abzuhaken ist. Steigerungsfähig!




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