Mittwoch, 25. Juni 2014

Interview mit der Autorin Jennifer Jager

Heute erwartet Euch ein Interview mit der Autorin Jennifer Jager. Klickt Euch schnell rein und lasst Euch überraschen von all den interessanten Dingen in Jennifers Leben, außer dem Schreiben natürlich ;) 
Vielen Dank an dieser Stelle an Jennifer Jager für das tolle Interview. 

 

Liebe Jennifer, hier nun meine Fragen an Dich: 

Müssen wir uns im zweiten Teil auf große Gefühle einstellen? 

Im zweiten Teil der Etherna-Saga geht das Abenteuer erst richtig los. Es wird viel passieren, viel wird sich ändern. Es werden neue Fragen aufgeworfen und andere beantwortet. Nach und nach wird der Leser erfahren, welches Ausmaß die ausgelösten Geschehnisse tatsächlich annehmen werden und worauf es womöglich hinauslaufen wird. Der Leser wird neue Charaktere kennenlernen, neue Freunde und Feinde. Natürlich werden die Altbekannten nicht zu kurz kommen. Leider wird es auch einen Abschied geben müssen… Große Gefühle, ja, die wird es definitiv geben. Bloß wer sich jetzt eine schnulzige Liebesgeschichte erhofft, wird wohl enttäuscht sein. Wer den ersten Band mit Freude verschlungen hat, wird von dem zweiten aber ganz sicher nicht enttäuscht werden!

Gibt es einen Teil im Buch, der dich seelisch sehr mitgenommen hat? 

Aber natürlich! 
Wie könnte es nicht so sein? Alles was in meiner Geschichte geschieht, trifft mich, als würde es mir selbst geschehen. Im zweiten Band gibt eine Szene, die ich unter Tränen geschrieben und danach wochenlang nicht mehr gelesen habe. Kam ich beim Korrigieren auch nur in die Nähe dieser Zeilen, kamen mir sofort wieder die Tränen. 

Wie sieht dein Alltag neben dem Schreiben aus?

Heute haben wir einen so schönen sonnigen Sonntag, da will dir einfach mal einen kleinen Einblick in mein Leben verschaffen. 
Nach dem Aufstehen, früh am Morgen, gehe ich erst einmal raus. Das Foto zeigt einen Blick auf die Vogelvoliere im Wintergarten, wo meine jungen Pflanzen stehen.

Die Voliere habe ich selbst gebaut. Ich bin kein sonderlich begabter Handwerker, aber seinen Zweck erfüllt sie.
Die Vögel wollen natürlich gefüttert werden. Ein wenig Basilikum, aus eigenem Anbau, ist da nur ein kleiner Appetithappen. 
Draußen warten die Wachteln auf ihr Futter. Auch hier steckt viel eigene Arbeit im Wachtelheim. Belohnt wird das Ganze mit leckeren Wachteleiern.
Endlich im Garten angekommen, verlangt mein Liebling nach Auslastung und Beschäftigung. Doch er muss noch etwas warten.
Es geht erst einmal zu den Kaninchen. Ja, auch hier habe ich selbst Hand angelegt. Einen Kaninchenstall in den Ausmaßen gibt es nun mal nicht im Tiergeschäft um die Ecke.
Damit der Nachwuchs in Ruhe fressen kann, werden die großen erst einmal nach draußen gelassen.
Futter gibt es auch gerne mal aus der Hand.
Dann aber schnell weg, bevor ich selbst gefressen werde! Auf dieser Sonnenliege lässt es sich übrigens super entspannen. Wenn man die Zeit dazu findet.
Und schon warten die nächsten hungrigen Mäuler… äh, Schnäbel.
Auch hier wird gerne mal aus der Hand gefüttert.
Die Schildkröten verlangen auch noch nach ihrer Panzermassage.
Jetzt endlich ist mein Hund dran. Hier zu sehen: Wir spielen Schneewittchen und der böse Wolf! Man beachte seinen Gesichtsausdruck.
Noch ein kurzer Ausflug zu den Mirabellenbäumen…
…und gleich mal Kosten, ob sie noch genauso unreif sind wie am Tag zuvor.
Und dann geht’s zu den Schafen. 
Auf dem Rückweg sagt mein Hund noch meinem Kater Hallo.
Und der erzählt uns gleich, was er so alles an diesem schönen (mittlerweile) Vormittag erlebt hat.
So sieht er aus, mein Sonntag. Ein Traum und sehr viel harte Arbeit zugleich. Alleine unmöglich zu bewältigen. Aber, alleine bin ich ja auch nicht. 

Was inspiriert dich zum Schreiben? 

Alles! Jedes Blatt im Wind, jede Dorne am Busch, jeder sehnsüchtige Blick in die Ferne meines geliebten Huskys. Als Kind konnten mich die kleinsten Nichtigkeiten in ihren Bann ziehen und in meinem Kopf zu wunderbaren Geschichten werden. Im Alltag meines Erwachsenenlebens trage ich oft Scheuklappen. Wenn ich dann aber die Zeit und Ruhe habe, dann erzählt mir die ganze Welt Geschichten und ich lausche.

Hast Du bestimmt "Rituale" vor dem bzw. während des Schreibens? 

Nein. Wenn ich Schreibe, gibt es nichts anderes als mich und diese Geschichte, die Worte und Gefühle. Nichts aus der Außenwelt hat Einfluss. 


Hast du Ratschläge die du jungen Autoren und denen die welche werden wollen auf den Weg geben kannst? 

Es gibt wahrscheinlich hundert Arten an das Schreiben heranzugehen. Ich kann nur von meiner Reden und jedem raten, nicht zu Schreiben um zu veröffentlichen. Jeder, der seine Gedanken und Gefühle in Worte bannen kann und möchte, sollte das alleine für sich und für sonst niemanden machen. Ob daraus irgendwann einmal mehr wird, dass mag die Zukunft zeigen. Erzwingen sollte man es aber nicht. 

Sind dir Rezensionen wichtig? 

Aber natürlich! Mir ist jede Lesermeinung unheimlich wichtig. Am liebsten würde ich mich mit jedem einzelnen Leser in Ruhe über die Geschichte unterhalten. Das geht natürlich nicht, aber zum Glück gibt es Rezensionen, die mir einen kleinen Einblick verschaffen. Mein Schriftsteller-Ich kann viel daraus lernen und wachsen, wobei Geschmäcker natürlich verschieden sind und ich mich nicht verbiegen will und werde um jedem zu gefallen. Ich bleibe mir und meinem Schreibstil treu. Es wird sicher immer Leser geben, die damit nichts anfangen können und wahrscheinlich wird es immer schwer für mich sein für meine Werke einen passenden Verlag zu finden. Doch das ist es mir wert. Und auch das verraten mir die Rezensionen. Denn ein einzelner Leser, der sich verliebt und verliert in meinen Worten, ist mir mehr wert als hundert andere, die ich mit einem 0-8-15-Schreibsstil und einer Mainstream-Story erreichen würde. 

Wie gehst du mit Kritik um?

Erst einmal bin ich am Boden zerstört und vollkommen aus der Bahn geworfen. Zweifel und Ängste überkommen mich und ich stelle alles in Frage. Dann aber analysiere ich sie. Ist es ernst zunehmende Kritik oder eher eine subjektive Meinung? Kann ich daraus etwas lernen und wenn ja was? Ich versuche aus solchen Erfahrungen das Bestmögliche zu machen, ohne mich zu verbiegen oder daran zu verbrechen. 

Hast du schon ein neues Projekt im Hinterkopf und möchtest uns eventuell etwas darüber erzählen? 

Ich habe immer hunderte Ideen im Kopf. Ich versuche es allerdings zu vermeiden, sie zu sehr in den Vordergrund steigen zu lassen. Schließlich soll meine Aufmerksamkeit ganz alleine der Etherna-Saga gelten. Doch tatsächlich wurde ich vor einigen Wochen von einem Traum „überrumpelt", der mich nicht mehr loslassen wollte. Er war zu greifbar und hat mich zu sehr aufgewühlt, um ihn verdrängen zu können. Und ich freue mich schon sehr darauf, diese Geschichte niederzuschreiben. Ich konnte es auch nicht lassen, meine Eindrücke davon in einem Bild festzuhalten:



So und nun noch eine kleine Blitzrunde:


  1. Ich habe eine Schwäche für.....  Viele, viele Dinge.  
  2. Besonders schön finde ich.... Gemeine Frage: Schönheit ist relativ! 
  3. Meine Lieblingsfarbe ist.... Bordeaux 
  4. Meine Lieblingsautor ist.... Kann ich mich nicht festlegen.
  5. Mein Lieblingsbuch ist.... Da gibt es zu viele gute Werke!
  6. Im Winter.... Tue ich das, was man tut, wenn man einen Schlittenhund hat! Ich spanne ihn vor den Schlitten oder den Wagen (wenn kein Schnee liegt).
  7. Montags... Fällt es mir schwer mich aus dem Bett zu quälen.


Ich hoffe euch hat das Interview genauso viel Spaß gemacht wie mir!

Um euch noch Neugierig auf Ihre grandiosen Werke zu machen, hier sind 2 Rezensionen 
zum 1. Band:
Hier geht es zu meiner Rezension! 
Hier geht es zu Nataschas Rezension! 
Ps.: Schaut doch mal direkt bei Ihr auf Facebook vorbei:
Jennifer Jager- Autorenseite Facebook 


Also Viel Spaß!

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