Montag, 10. Februar 2014

Rezension zu Sternenseelen - Wenn die Nacht beginnt - von Kerstin Pflieger












Wenn die Nacht beginnt
Autor/in: Kerstin Pflieger
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 15.04.2013
Seiten: 416
Genre: Fantasy 
Reihe: ja
auch als Ebook erhältlich





Autor/in


Kerstin Pflieger lernte schon früh durch Reisen an die Küsten Europas, Afrikas und Asiens unterschiedliche Kulturen und Denkweisen kennen und entdeckte so auch ihre Liebe zum Schreiben. Nach dem Abitur studierte sie Biologie in Heidelberg und arbeitet unter anderem für ein Institut zur biologischen Stechmückenbekämpfung. Für ihren Roman »Die Alchemie der Unsterblichkeit« wurde sie in der Kategorie »Bestes deutschsprachiges Debut« mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Kerstin Pflieger lebt mit ihren Hunden im Landkreis Heilbronn.



Klappentext


Wenn die Nacht beginnt, erwacht sein wahres Ich, und sie erkennt in ihm ihre große Liebe ...

Weil Lillys Mutter mit ihrem neuen Freund zusammenziehen wollte, sitzt Lilly jetzt in der Provinz fest – weit weg von ihren Freunden. Aber es gibt einen Lichtblick: ihr Mitschüler Raphael, der es Lilly gleich angetan hat, obwohl er sie vor ein Rätsel stellt. Über Tag ist er abweisend, doch sobald es Nacht wird, verführerisch charmant. Als ihr Stiefbruder dann in einen Autounfall verwickelt wird, zeigt sich Raphaels wahres Ich, und Lilly entdeckt sein unglaubliches Geheimnis …




Erster Satz

Ich habe nie darüber nachgedacht, ob ich eine Seele besitze. 

Meine Meinung


Ich habe viel positives gehört über diese Reihe, also habe ich mir vorgenommen, die Bücher zu lesen. Ich finde das Cover wirklich schön, und auch innen finde ich die Verzierungen wirklich toll gewählt. Allein dadurch fällt das Buch einem ins Auge.

Ich habe bisher noch keins der Bücher von der Autorin gelesen, habe daher keinen Vergleich was den Schreibstil etc. angeht. Ich für meinen Teil mochte den Schreibstil sofort. Mit einfachen und klaren Worten beschreibt die Autorin das Geschehen. Die Gespräche unter den Protagonisten sind sehr umgangssprachlich gehalten, so kann man sich noch mehr in die Gespräche hinein finden.
Die persönlichen Beziehungen der Protagonisten sind mit viel Gefühl beschrieben.

Ich bin vom Prolog an sofort bei Lilly und ihrer Familie gewesen. Am Anfang wird direkt erwähnt, dass Lilly eher der stille Typ ist. Sie puzzelt gern und ist schüchtern. Im Verlauf der Geschichte weichen wir sehr davon ab. Lilly wirkt mit jeder Seite weniger schüchtern, auch als sie auf Samuel, ihren Stiefbruder trifft ist sie zwar vorsichtig, aber nicht schüchtern. Lilly findet in ihrer neuen Umgebung schnell Anschluss und die Dinge nehmen ihren Lauf.

Leider war ich ehrlich nicht so angetan von dem ersten Band dieser Reihe.Ich mochte zwar die Grundidee und die ist auch neu für mich, aber die Umsetzung hat mir im ersten Band so gar nicht gefallen. Es wurde ziemlich lange um den heißen Brei herum geredet, die Spannung kam nur echt langsam auf und am Ende war ich auch nicht wirklich zerrissen vor Spannung.

Die Liebesgeschichte fand ich ok, allerdings ging mir das irgendwie ein wenig schnell. Raphael ist plötzlich und unwiderruflich in Lilly verliebt, das war ziemlich fern der Realität. Aber so ist das manchmal im Fantasy Bereich.

Alles in Allem finde ich, dass der erste Band wirklich ausbaufähig ist. Die Protagonisten sind toll, aber das Geschehen konnte mich einfach nicht überzeugen. Spannung kam erst gegen Ende auf, leider.

Fazit


Tolle Protagonisten, leider konnte mich das Geschehen nicht mitreißen.





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