Dienstag, 31. Dezember 2013

Rezension: Lost Places von Johannes Groschupf






Titel: Lost Places
Autor/in: Johannes Groschupf
Verlag: Oetinger
Erscheinungsdatum: 01.11.2013
Seiten: 237
Genre: Jugendbuch
Reihe: nein, Einzelband









Autor/in


Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Germanistik und Publizistik in Berlin. Seit 1988 arbeitete er als freier Journalist unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Zeit, die taz und den NDR. 1994 überlebte er bei einer Dienstreise einen Hubschrauberabsturz. Für sein Radio-Feature "Der Absturz" erhielt er 1999 den Robert-Geisendörfer-Preis. Heute lebt Johannes Groschupf mit seinen beiden Kindern in Berlin

Inhalt


Die Jugendlichen Chris, Moe, Kaya, Steven und Lennart sind Urban Explorers: Im nächtlichen Berlin erkunden sie stillgelegte Fabriken, leer stehende Häuser und verfallene Krankenhäuser. Doch was als aufregendes Abenteuer beginnt, wird bald ein riskantes Unterfangen. Denn die verlassenen Gebäude bergen nicht nur Charme, sondern auch Schrecken. Als die Freunde in einem halb verfallenen Haus eine Leiche entdecken, vermuten sie, dass die Motorradgang Bandidos dahintersteckt. Und dann wird es richtig gefährlich.


Erster Satz


Die Träume sind geblieben. 

Meine Meinung


Das Cover ist etwas düster, aber es passt wahnsinnig gut zum Inhalt des Buches.

Ich muss ehrlich sagen, dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Die Atmosphäre ist düster gehalten und zwar bis zum Ende, dadurch ist der Spannungspegel wirklich hoch! Die Gebäude in denen die Freunde sich aufhalten sind toll beschrieben und als Leser bekommt man nicht genug von den Beschreibungen.

Als die Freunde den Bandidos näher kommen wird es noch wesentlich spannender und man merkt deutlich, dass die Jugendlichen an diesen Erfahrungen deutlich wachsen. Es ist für sie gefährlich und doch versuchen sie irgendwie zusammen zu halten, auch wenn ihre eigene Angst eine große Rolle spielt. Der Autor zeigt, wie sehr Angst einen Menschen bzw. einen Jugendlichen in seinen Entscheidungen beeinflussen kann. Auch Verrat spielt hier eine Rolle. Als Leser kann man immer alle Seiten gut nachvollziehen und ist mitten drin.

Ich finde auch die Erzählungen des Autors hinsichtlich der Jugendliebe toll. Sie ist aus dem Leben gegriffen, die Elternhäuser sind wahnsinnig unterschiedlich, wie es nun einmal in der Realität auch ist. Der Autor verwendet häufig Umgangssprache, was die Geschichte noch viel realistischer wirken lässt.

Dieses Buch habe ich in einem Stück gelesen und ich hatte wirklich viele unterschiedliche Gefühle dabei. Mein Adrenalinspiegel hatte zwischendurch einen neuen Höchststand.

Fazit


Ein Buch, dass mit einer düsteren und spannenden Atmosphäre absolut begeistert.







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