Dienstag, 19. November 2013

Rezension zu So wie Kupfer und Gold von Jane Nickerson

So wie Kupfer und Gold von Jane Nickerson




So wie Kupfer und Gold



Titel: So wie Kupfer und Gold
Autor/in: Jane Nickerson
Originaltitel: Strands of Bronze & Gold
Verlag: cbt Verlag
Erscheinungstermin: 23. September 2013
Genre: Jugendroman / Fantasy
Seiten: 448 Seiten
auch als Ebook erhältlich









Autor/in

Jane Nickerson hat mit ihrer Familie viele Jahre lang in einem großen alten Haus in Aberdeen im Bundesstaat Mississippi gelebt, wo sie als Kinderbibliothekarin arbeitete. Ihre Liebe galt immer den Südstaaten, "den alten Zeiten", Schauergeschichten, Häusern, Kindern, dem Schreiben und interessanten Bösewichten. Jetzt lebt sie mit ihrem Mann in Ontario, Kanada. "So wie Kupfer und Gold" ist ihr Debüt. (cbt Verlag)

Inhalt


Boston, 1855. Die junge Sophia wird nach dem Tod ihres Vaters von ihrem wohlhabenden Patenonkel Bernard de Cressac auf seine Plantage Wyndriven Abbey eingeladen. Er hat ihr immer Geschenke gemacht während ihrer Kindheit und so fährt sie mit freudigen Erwartungen zu ihm. Er ist ein wirklich charmanter Mann und beschenkt Sophia vom ersten Tag an, mit Aufmerksamkeit und großen Geschenken. Sophia muss leider schnell bemerken, dass nicht alles Gold ist was glänzt, denn ihr Patenonkel hat sprichwörtlich "Leichen im Keller". Kann sie sich noch rechtzeitig aus seinen Fängen befreien?

Erster Satz

Ich hatte einen unvorstellbar reichen Patenonkel.

Meine Meinung


So wie aus Kupfer und Gold besticht durch seinen Schreibstil enorm. Es liest sich von Anfang an wie ein Märchen, das macht es dem Leser leicht sich in der Story einzufinden. Besonders gut haben mir die Beschreibungen der Kleidung und der Gebäude gefallen, man bekommt als Leser direkt einige Bilder vor Augen.

Sophia ist unerfahren und jungfräulich. Sie fährt zu einem ihr unbekannten Mann und durch ihre Unerfahrenheit bemerkt sie nicht sofort worauf ihr lieber Onkel es abgesehen hat. Man kann Sophia im Laufe der Geschichte zum erwachsen werden zusehen. Sie beginnt die Welt zu hinterfragen und zu entdecken. Und auch die Liebe soll ihr begegnen.

Bernard de Cressac ist für den Leser leichter zu durchschauen als für Sophia Man merkt schnell, dass er etwas zu verbergen hat und mit jedem Hinweis den Sophia findet ist einem klar was er verbirgt. Leider kommt Sophia nicht so schnell zu dieser Klarheit. 

Leider muss ich sagen, dass mir die meiste Zeit über die Spannung in der Geschichte gefehlt hat. Erst ab der Mitte gewinnt das Buch an Spannung und das Geschehen wird zügiger. Bis zur Mitte liest es sich einfach nur gut, aber man liest nicht mit Begeisterung. Ich habe mich die meiste Zeit antreiben müssen dieses Buch zu beenden. Das ist immer sehr schade und anstrengend. 

Fazit

Leider ist es bei diesem Buch wie bei einer Wandertour, man kommt erst am Ende zum Gipfel. Hier hatte ich mir doch etwas mehr erwartet. Leider nur 2 von 5 Sternen.









Kommentare:

  1. Hallo,
    mir gings vor allem so, dass ich nicht mit der Protagonistin zurecht kam. So was naives und oberflächliches! :( Mich konnte das Buch leider auch nicht überzeugen.
    Aber das Cover ist zauberhaft! ;)

    L.G. Bianca

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    1. Hallo Bianca, ich bin ganz deiner Meinung, ich fand das Cover auch so toll, ein Grund warum das Buch auf meiner Wunschliste war. Leider war der Rest nicht so überzeugend ;) Liebe Grüße Julia

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  2. Wegen der doch sehr interessanten Hintergründe, die man bei Jugendbüchern eher selten antrifft, kann ich das Buch nicht so schlecht bewerten.

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