Montag, 7. Oktober 2013

Rezension zu Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet - von Alan Bradley

Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet - Band 1
von Alan Bradley







Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht das Opfer eines Giftmordes in ihrem Gurkenbeet entdeckt! Da jeder ihren Vater, den sanftmütigen Colonel de Luce, für den Mörder zu halten scheint, nimmt die naseweise Flavia persönlich die Ermittlungen auf. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur – bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia schließlich, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist ...











Flavia de Luce ist 11 und liebt Chemie, am liebsten rührt sie Gifte an und revanchiert sich so bei ihren Schwestern für deren Gemeinheiten. Als sie eines Morgens im Gurkenbeet eine Leiche entdeckt, nimmt sie die Untersuchungen auf. Sie findet Geheimnisse raus, die vielleicht lieber welche hätten bleiben sollen und dann ist ihr Vater auch noch verwickelt in diesen seltsamen Mordfall. Ist ihr Vater wirklich schuldig? Oder kann Flavia ihren Vater aus seiner schlimmen Lage befreien?




Flavia de Luce ist mit ihren 11 Jahren alles andere als ein normales Mädchen, sie versteht unheimlich viel von Chemie und ist auch in anderen Bereichen wirklich überaus klug. Ihre Schwestern Ophelia und Daphne sind ganz anders als sie und vermutlich kommt es deshalb öfter zu Streit und Neckereien. Ihre Mutter ist schon früh gestorben, sie kann sich nicht an sie erinnern, deshalb hat ihr Vater für sie eine wichtige Rolle im Leben.
Flavia liebt trotz der Neckereien ihre Familie und ist überzeugt davon, dass sie ihrem Vater helfen kann. Sie begibt sich ohne Nachzudenken in manchmal gefährliche Situationen, schafft es aber meist trickreich sich wieder zu befreien. Ihre beste Freundin ist ihr Fahrrad, es trägt den Namen Gladys.




Ich muss sagen, ich fand das Buch wirklich herrlich. Es ist ein Jugendkrimi und wirklich spannend zu lesen. Flavia verfolgt den Mörder der unbekannten Leiche und lernt dabei viele Menschen kennen.

Sie spricht gerne mit anderen Menschen und besonders trickreich entlockt sie ihren Mitmenschen Informationen. Sie ist klug und recherchiert selbst viel, auch das wird im Buch alles sehr realistisch erklärt. Die Story ist wahnsinnig rund erzählt und es bleiben am Ende keine Fragen offen.

Ich fand den Schreibstil am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man erstmal Flavia kennen gelernt hat ist man richtig drin in der Story und es liest sich flüssig.

Mich hat Flavia während des Lesens oft an die Adams-Family erinnert, ich kann aber auch nicht erklären warum ;)

Was ich manchmal etwas störend fand, waren gegen Ende die Erklärungen, die ja nun einmal am Ende kommen müssen um die Tat aufzuklären. Die waren wirklich umfangreich, aber man kommt als Leser dennoch mit, ich habe es auch geschafft.

Im Großen und Ganzen ist dieses Buch nicht nur was für Jugendliche. Die Geschichte ist wirklich sehr unterhaltsam. 



Alan Bradley wurde 1938 geboren und lebt zusammen mit seiner Frau auf Malta. "Mord im Gurkenbeet" ist sein erster Roman. Die Serie um Flavia besteht mittlerweile aus vier Teilen, der fünfte Teil "Schlussakkord für einen Mord" erscheint am 25. November 2013. Hier gehts zum Autor und der Verlagsseite.





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