Montag, 14. Oktober 2013

Rezension zu Die gestohlene Zeit von Heike Eva Schmidt

Die gestohlene Zeit von Heike Eva Schmidt







 einer Bergwanderung im Jahr 1987 findet Emma einen geheimnisvollen Ring, nichtsahnend, dass dieser dem sagenhaften Zwergenkönig Laurin gehört. Zwei Mitreisende nehmen ihr den Schmuck ab und türmen, doch auf einmal taucht eine Horde Zwerge auf, die Emma in Laurins unterirdisches Reich verschleppen. Dort trifft sie Jonathan, ebenfalls ein Gefangener des Königs. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht, aber Laurin belegt sie mit einem grausamen Fluch. Zurück in der Oberwelt stellt Emma schockiert fest, dass inzwischen fast 30 Jahre vergangen sind. Um den Fluch zu lösen, müssen sie und Jonathan den Ring wiederfinden - aber wie sollen sie die beiden Diebe nach all den Jahren ausfindig machen?


Emilia, genannt Emma geht als Aufsichtsperson bei einer Klassenfahrt in die Dolomiten mit, im Jahre 1987. Eigentlich hat sie keine Lust dazu, aber der Professor ist immer nett, also tut sie ihm den gefallen. Sie bekommt es auf der Reise mit Udo zu tun, einem eingebildeten, reichen und verzogenen Schüler. Auf einem Ausflug streiten sie nach einer merkwürdigen Begegnung mit einem unbekannten Wesen und Udo verletzt Emma. Als sie aufwacht verändert sich alles für sie. Plötzlich muss sie erkennen, dass all die Legenden um die Zwerge wahr sind und dass sie mitten in einem gefährlichen Abenteuer gelandet ist, in der die Zeit eine große Rolle spielt.


Emma ist ein liebenswerter Mensch. Ihre Eltern sind gestorben als sie gerade zwei Jahren alt war. Emma studiert Lehramt, ist sich jedoch nicht sicher ob dass das Richtige für sie ist. Eigentlich träumt sie von einem eigenen Cafe in dem sie all ihre selbst gebackenen Köstlichkeiten verkaufen kann. Doch dann kommt alles anders.

Caro ist die beste Freundin von Emma, die beiden teilen einfach alles. Auch Caro ihre Eltern sind verstorben und so sind die beiden sich die einzige Familie die sie haben. Caro studiert ebenso wie Emma, allerdings Pharmazie. Und sie liebt die Gebäcke von Emma.

Der Zwergenkönig Laurin ist ein wahrer Zwerg. Ein miese gelaunter König, der seine Zwerge mit grober Hand regiert. Er beherrscht die Magie, was für die Menschen und vor allem Emma wirklich gefährlich ist.


Heike Eva Schmidt wurde in Bamberg geboren und lebt heute im Süden Münchens. 2010 verwirklichte sie sich ihren Traum Romane zu schreiben. Eines ihrer bekanntesten Bücher ist Purpurmond.
Hier findet ihr eine tolle Fanseite von Heike Eva Schmidt.
Die gestohlene Zeit ist in dem Droemer Knaur Verlag erschienen.



Zu meinem eigenen Leid habe ich bisher leider keins der Bücher von Heike Eva Schmidt gelesen. Das wird sich ganz schnell ändern, denn Die gestohlene Zeit hat mir wirklich super gefallen.

Der Schreibstil ist toll und super flüssig. Man hat beim Lesen das Gefühl, dass man die Protagonistin Emma kennt. Sie ist symphatisch und ihr Humor ist herrlich erfrischend. Die ganze Story ist rund und die Bösewichte sind sehr realistisch. Trotz der magischen Aspekte mit den Zwergen ist die Story glaubhaft.

Ich fand die Liebesgeschichte toll gemacht, nicht zu viel und nicht zu wenig, was wohl vor allem durch den Fluch kommt *Pssst

Ich habe wirklich nichts zu meckern, das Ende ist total nach meinem Geschmack und ich freue mich schon auf das nächste Buch, dass ich von dieser Autorin lesen werde.

Eine absolute Leseempfehlung für die kalten Tage!




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