Montag, 9. September 2013

Rezension zu Lost on Nairne Island von Eileen Cook

Lost on Nairne Island von Eileen Cook


 

Klappentext

 
Isobel hat nur noch ein Jahr bis zum Schulabschluss. Da passt es ihr gar nicht in den Kram, dass ihre Mutter wieder heiratet, und dann auch noch den aalglatten Richard. Auch sein zwar unheimlich gutaussehender, aber unfreundlicher Sohn Nathaniel kommt so in Isobels Leben. Gemeinsam übersiedelt die Patchworkfamilie in das herrschaftliche Anwesen Richards auf einer Insel vor der Küste Oregons. Isobel fühlt sich fremd und alleine auf der Insel und dann erscheint ihr in dem alten Haus der Geist von Nathaniels toter Schwester, der sie auf die Spur eines Verbrechens führt. Hat Richard etwas damit zu tun? Oder Nathaniel?
 

Zusammenfassung

Isobel muss mit ihrer Mutter nach Nairne Island ziehen, weil diese Richard (Isobel nennt ihn nur Dick) geheiratet hat. Isobel gefällt das Ganze überhaupt nicht. Ihren nun Halbbruder Nathaniel hat sie bisher nur einmal getroffen und dieses Treffen war nicht überragend. Als Isobel in dem Riesen Haus von Dick ankommt sucht sie sich ausgerechnet das Zimmer von Nathaniels verstorbener Schwester aus. Da beginnt naürlich der Zwist mit Nathaniel. Aber nicht nur das Verhältnis zu ihrem Stiefbruder ist angespannt, auch das Verhältnis zu Dick ist nicht das beste und dann beginnt auch das Verhältnis zu ihrer Mutter zu leiden. Isobel hat nachts merkwürdige Albträume und diese werden immer schlimmer, ihre Mutter befürchtet, dass Isobel verrückt werden könnte, ebenso wie ihr Vater. Aber was hat all das mit dem Haus Morrigan zu tun und sind Dick und Nathaniel darin verstrickt?!

Zu den Personen / Schauplätzen

Die Story spielt in Seattle und dann auf Nairne Island und definitiv in der heutigen Zeit.

Isobel ist ein junges Mädchen mit den üblichen Problemen wenn die Eltern getrennt sind und dann einen neuen Partner heiraten. Isobel ist klug und offen für Menschen um sie herum. Sie empfindet sowohl Mitleid als auch Wut gegenüber Nathaniel. Isobel hat keine Angst den Spuren die sie entdeckt auf den Grund zu gehen.

Nathaniel ist ein netter Junge, er lebt zurückgezogen nach dem Tod von seiner Mutter und seiner kleinen Schwester. Er unterstützt Isobel in allen möglichen Situationen und doch können die beiden sich immer wieder nur wenig vertrauen.

Natürlich besucht Isobel auch eine Schule auf Nairne Island. Sie lernt die Mitschülerinnen kennen und schließt Freundschaften. Hier sage ich mal nicht mehr dazu, sonst wisst ihr zu viel ;)

Meine Meinung

Die Story unterhält einen eigentlich ganz gut. Ich finde an einigen Stellen werden Dinge erwähnt, die für die Story unnötig sind, das zieht die Story etwas, tut aber dem Ende keinen Abbruch. Ich war am Ende nicht wahnsinnig überrascht, eher fühlte ich mich endlich aufgeklärt.

Ich mochte die Personen und vor allem Isobels Humor. Ihre Mutter fand ich total blauäugig, aber irgendwie gehört das in die Story hinein, sonst würde das alles wenig Sinn ergeben am Ende. Am Ende fährt Isobels Mutter richtig hoch, das hat mir gut gefallen.  ;)

Ansonsten hat mich das Buch nicht gerade vom Stuhl gerissen, aber ich fand es war gute Unterhaltung und wenn man nicht so wahnsinnig viel Wert auf noch große Spannung oder ein wenig mehr Romantik ist es ein gutes Buch.

Ich jedoch muss sagen, dass mich das hin und her zwischen Isobel und Nathaniel häufig etwas genervt hat und da nie Klartext gesprochen wird, ändert sich das erst kurz vor dem Ende.

Ich finde das ist mittelmäßiges Lesevergnügen.

Autor/in und weitere Bücher

Eileen lebt mit ihrem Mann und ihren Hunden in Vancouver. Sie hat bereits einige Bücher veröffentlicht.

http://www.ueberreuter.at/autorinnen/p/eileen-cook/



Bewertung: ★ ★ ★


 
 

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