Donnerstag, 26. September 2013

Rezension zu Der Seelenfänger von Chris Moriarty

Der Seelenfänger von Chris Moriarty




Klappentext


New York, ein magischer Melting Pot! Lower East Side, Anfang des 20. Jahrhunderts: Als Ermittler für magische Angelegenheiten bei der New Yorker Polizei zu arbeiten, ist eigentlich kein Job für einen Jungen. Aber als sich herausstellt, dass Sascha Kessler, Sohn jüdischer Einwanderer aus der ärmlichen Lower East Side, tatsächlich Magie sehen kann, verändert sich sein ganzes Leben. Sascha geht bei dem erfolgreichen Star-Ermittler Maximillian Wolf in die Lehre und gemeinsam jagen sie eine unheimliche Schattenseele, einen Dibbuk, der die ganze Stadt in Angst und Schrecken versetzt. Eine packende Mischung aus Magie, historischer Realität und jüdischem Witz, erzählt in der Tradition eines Jules Verne.


Zusammenfassung


Beim Gang mit seiner Mutter in die "Bäckerei" sieht Sascha einen Zauber, besser gesagt kann er die Magie sehen. Er spricht laut mit seiner Mutter darüber, ein gerade in den Laden getretener Polizist hört das Gespräch mit an und Sascha muss mit zur Polizei. Er muss an einigen Tests teilnehmen und plötzlich arbeitet er als Lehrlich für den Inquisitor Wolf. Gemeinsam mit Lily Astral sollen sie einen rätselhaften Überfall auf Thomas Edison aufklären, doch dies führt sie auf die dunkle Seite der Stadt und vor allem der Seele. 


Zu den Personen / Schauplätzen


Die Story spielt an der New Yorker Low East Side. Das ist der Stadtteil in dem Sascha wohnt. Im Grunde spielt die Story also in ganz New York.

Sascha ist ein netter Junge, der noch nicht viel von der Welt versteht und mit einer dummen Bemerkung verändert sich für ihn alles. Er ist klug und nimmt den Job an, schließlich braucht seine Familie das Geld. Seine Familie ist jüdisch. Dass er Magie sehen kann glaubt er noch immer nicht wirklich, doch im Verlauf der Story ändert sich das. Sein Selbstbewusstsein wächst.

Inquisitor Wolf ist ein sehr sachlicher Mensch mit viel Humor. Er muss in jeder Situation blöde Sprüche machen, jedoch leistet er trotzdem eine gute Arbeit. Er kann seine Gefühle gut verbergen, was manchmal für Sascha und Lily echt ein Problem ist.

Lily Astral wird wegen ihrer Fähigkeiten auch Lehrling bei Wolf. Ihre Familie ist wahnsinnig reich, jedoch hatte sie auch kein Leben aus dem Bilderbuch. Das wird Lily und Sascha im Verlauf der Story klar und führt sie zusammen. 


Meine Meinung


Ich kam wahnsinnig gut in die Geschichte rein, der Schreibstil ist super flüssig und die Witze des Herrn Wolf sind echt herrlich. Sascha ist dem Leser wirklich sympatisch, finde ich immer gut, wenn man die Hauptfigur mag.

Ich finde die grundsätzliche Idee zu der Story wirklich gut und dass Thomas Edison vorkommt ist auch ein wirklich guter Gedankengang. Wichtig finde ich, dass es viel um die jüdische Geschichte, um jüdische Sprichwörter und vor allem um jüdisches Essen geht, das finde ich persönlich wertvoll, vor allem für die Jugendlichen die das Buch lesen.

Ansonsten ist die Story wie eine Detektiv-Story  aufgebaut, also man jagt das Monster. Es gibt viele Befragungen und neue Hinweise und dann wieder Befragungen. Und da muss ich mich leider irgendwann ausgeklinkt haben. Irgendwann hat mir das Lesen nicht mehr so Spaß gemacht leider.

Ich kann das Buch also wirklich jedem ans Herz legen der Detektivgeschichten mag, dann wird Euch das Buch wirklich umhauen. Die Charaktere sind wirklich liebenswert und lustig, aber leider hat mich das Buch irgendwann nicht mehr so mitgerissen.

Autor/in und weitere Bücher


Chris Moriarty, Jahrgang 1968, hat in vielen Teilen der Erde schon gelebt und sich in vielen Berufen ausprobiert, bevor sie freie Schriftstellerin wurde. Im September 2013 ist der zweite Teil Schattenjäger zu dieser Serie erschienen. 


Bewertung: ★ ★ ★

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