Samstag, 21. September 2013

Rezension zu Bittere Wunder von Christina Meldrum

Bittere Wunder von Christina Meldrum




Klappentext


Das Gift der Unschuld. Ein Mädchen vor Gericht. Für ein Verbrechen, das sie nie begangen hat ...

Es ist ein unvorstellbares Leben, das die 17-jährige Aslaug führt: Völlig isoliert von der Welt wächst sie mit ihrer Mutter auf dem Land auf, die ihr alles beibringt über Gifte, Heilpflanzen, das alte Wissen der Menschheit – nur das Leben selbst bleibt ihr fremd. Als ihre Mutter unvermutet stirbt, ändert sich das schlagartig. Aslaug kommt bei ihrer streng religiösen Tante, deren Sohn und Tochter unter. Doch das neue Leben ist keine Befreiung. Aslaug wird von den Schatten ihrer Vergangenheit, ihrer Herkunft eingeholt und nach einem Brand steht das Mädchen vor Gericht. Die Anklage lautet: Mord …

Zusammenfassung


Aslaug ist die Tochter von Maren Hellig. Sie lebt zurückgezogen mit ihrer Mutter in einem Haus in Hartswell in Maine. Im ersten Kapitel wird ein Sprung in die Vergangenheit gemacht zu Maren und ihrer Schwester Sara. Sara hat bereits ein Kind und ist mit dem zweiten schwanger. Maren erzählt ihr, dass sie schwanger ist, jedoch nie mit einem Mann geschlafen hat.

Ab dem zweiten Kapitel ist dann Aslaug die Protagonistin. Aslaug und ihre Mutter sammeln häufig Kräuter und Pflanzen zur Behandlung von Krankheiten. Aslaug weiß auch welche Pflanzen man braucht um ein Gift herzustellen. Zwischendrin gibt es immer wieder Kapitel von einer Gerichtsverhandlung in der Aslaug angeklagt wird wegen zweifachen Mordes.

Aber ist Aslaug wirklich schuldig? Und was für Geheimnisse gibt es noch in dieser merkwürdigen Familie aufzudecken?

Zu den Personen / Schauplätzen


Aslaug wirkt immer etwas zurückgeblieben, aber im Großen und Ganzen ist sie ein kluges Mädchen. Nach dem Tod ihrer Mutter tut sie, was sie für das Richtige hält um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Sie hat so lange zurückgezogen mit ihrer Mutter gelebt, dass sie keine Ahnung von der Liebe und dem Rest des Lebens hat. Leider muss sie einiges schnell lernen, und vor allem Betrug wird sie auf eine harte Probe stellen.

Maren und ihre Schwester Sara, aber auch deren Kinder Sanne und Rune ergänzen die Geschichte auf ihre Weise. Es wird spannend und menschlich grausam. Doch am Ende tut zumindest einer das Richtige.

Meine Meinung


Ich habe ehrlich gesagt das Buch schon länger auf meiner Wunschliste und dann auch lange in meinem Regal. Da ich es nun jemandem versprochen hatte musste ich es natürlich auch erstmal lesen.

Ich war am Anfang etwas irritiert wegen des Schreibstils, weil er eher altertümlich ist und die Story doch in der Gegenwart spielt als es mit Aslaug losgeht. Wenn man aber erstmal ein paar Kapitel gelesen hat ist man gut drin in der Story. Die Abwechslung der Kapitel vor allem mit der Gerichtsverhandlung halten den Leser gut bei der Stange. Man ist einfach durch und durch neugierig wohin die Verhandlung führt und was für Geheimnisse ans Licht kommen.

Die Story ist in einem gewissen Maße grausam zwischendurch, aber nicht so stark, dass man es nicht lesen kann. Es ist eher unvorstellbar was der jungen Aslaug alles so widerfährt.

Mich hat das Buch gut unterhalten, ich fand den Spannungspegel ok, hätte aber schon mittendrin noch etwas mehr gebrauchen können. Aber ich finde das Buch ist wunderbar geschrieben und mal etwas anderes.

Autor/in und weitere Bücher


Bittere Wunder ist das Debüt von Christina Meldrum. Bisher sind in Deutschland keine weiteren Bücher von der Autorin erschienen.

Hier noch ein paar Infos:

http://www.randomhouse.de/Autor/Christina_Meldrum/p388743.rhd



Bewertung: ★ ★ ★

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