Dienstag, 13. August 2013

Rezension zu Das Puppenzimmer von Maja Ilisch

Das Puppenzimmer von Maja Ilisch


 
 
 
 

Klappentext

 
„Seine Stimme war leise und samtig, ein bisschen melancholisch. Bei den dunkel umrandeten Augen war auch kaum etwas anderes möglich. ‚Meine Schwester und ich sind auf der Suche nach einem Mädchen … Einem ganz besonderen Mädchen.‘“

London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen – doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann – und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht ...

Zusammenfassung

 
Florence wird aus dem Waisenhaus von der Familie Molyneux geholt. Rufus und Violet sind wahnsinnig kühl. Sie erklären Florence direkt, dass sie die Aufgabe hat, das Puppenzimmer zu hüten, niemand außer ihr darf den Raum betreten. Schnell merkt Florence, dass mit den Puppen etwas nicht stimmt, es scheint, als wären einige von ihnen Böse. Florence fühlt sich einsam in dem großen Haus, dann lernt sie Alan kennen und beginnt sich zu verlieben. Doch dann ändert sich plötzlich alles für Florence und sie muss sich entscheiden wohin sie gehört.
 
 

Zu den Personen / Schauplätzen

 
Die Villa der Familie Molyneux ist riesig und hat einen wunderbaren Garten. Dieses Umfeld machen die Story spannend und gruselig. Florence ist ein liebes Mädchen, klug und sie hat ein großes Mundwerk. Sie erkennt schnell was richtig und was falsch ist und hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Die Moleyneux sind kühl zu Florence und vor allem den anderen Angestellten. Im Laufe der Story erfährt man die Geheimnisse der Moleyneux und dann erklärt sich ihre grobe Art.
 

Meine Meinung

 
Ich fand den Grundgedanken der Story gut. Die Idee mit den gruseligen Puppen in diesem riesen Haus finde ich spannend. Leider muss ich sagen, dass das Buch mich am Ende nicht so sehr überzeugt hat. Der Schreibstil ist flüssig, man kommt gut hinein, aber mir fehlte die Spannung. Es ist zwar in der ganzen Story geheimnisvoll, aber so richtig spannend wird es nicht und am Ende ist man irgendwie enttäuscht, weil man doch mehr erwartet hat. Schade, weil ich die Idee wirklich mag, aber ich finde es ist trotzdem eine gute Geschichte, nur konnte ich mich einfach nicht darin verlieren und das tue ich einfach gerne wenn ich lese.
 

Autor/in und weitere Bücher 

Das ist das Debüt der Autorin, das Buch ist derzeit nur als Ebook zu haben. Maja Ilisch hat eine tolle Internetseite, klickt euch doch mal rein
 
http://www.ilisch.de/puzifaq.php


Bewertung: ☆
 


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